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Wohin steuern Museen? Wie können kommende Generationen für Kunst, Geschichte und Kultur begeistert werden? zukunft-museum.de sucht nach Antworten. Ab sofort werden hier innovative Konzepte aus der Vermittlungsarbeit, Publikumsentwicklung aber auch zur Finanzierung von Museen und Ausstellungshäusern vorgestellt.

Als im 19. Jahrhundert die ersten Museen eröffnet wurden, sorgte dies weit und breit für Begeisterung. Hier sollten Menschen aller Stände zusammen kommen, um Bildung und Kultur zu genießen!

Medien wie das Internet, Computerspiele und Apps haben das Rezeptionsverhalten, insbesondere der Menschen bis 40 Jahre, starkverändert. Und auch deren Bedürfnisse sind andere geworden.

Heute, in der digitalen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, lassen sich mit herkömmlichen Methoden der Vermittlung, wie etwa Führungen durch das Haus oder Ausstellungskatalogen, nicht mehr viele Menschen begeistern. Medien wie das Internet, Computerspiele und Apps haben das Rezeptionsverhalten, insbesondere der Menschen bis 40 Jahre, starkverändert. Und auch deren Bedürfnisse sind andere geworden. Für viele ist es mittlerweile selbstverständlich, sich interaktiv an der Gestaltung des Internets zu beteiligen – sei es durch das Hochladen eigener Webinhalte, das Kommentieren der Beiträge anderer oder durch den Zusammenschluss mit Gleichgesinnten in Communitys.

Um neue Zielgruppen erreichen zu können und einen zeitgemäßen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen, empfiehlt sich für Kultureinrichtungen der Einsatz von digitalen Medien, die den Bedürfnissen der jüngeren Generation nach Interaktivität und Partizipation nachkommen. Die digitale Kunst- und Kulturvermittlung wird somit zum entscheidenden Faktor im kulturinternen Wettbewerb um Besuchergewinnung und -bindung.

Auf zukunft-museum.de wollen wir Initiativen und Projekte vorstellen, Diskussionen zur Publikumsentwicklung und Finanzierung anregen. Kurzum wollen wir der Frage nach gehen: Wohin steuern Museen?

zukunft-museum.de ist eine Initiative des Leipziger birnbaum media.lab.